Mittwoch, 14. September 2016

Rindsroulade mit Klößen und Blaukraut

Das gab es heute Mittag für mich. Carsten hätte Sauerbraten. Die Landschaft hier ist wirklich schön, anderswo ist es aber sicher spektakulärer. Trotzdem, auch wenn es ein klein wenig peinlich ist, es lohnt sich wirklich allein schon wegen der Küche und wegen des Bieres hier her zu kommen.

Ansonsten sind wir wieder zu Fuß unterwegs. Alle drei etwas langsamer als gestern. Selbst Bella zeigt heute ab und an Schwäche.
Schatten!

Stock, Stock!


Hier gab es die Klöße.
Hier konnten wir unseren Durst stillen.


Ein Wegebier bestellen wir auch noch.
Stock, Stock?


Stock, Stock?

Sonne, Durst!
Carsten hält den Berg fest.
Burgen gibt's hier auch.
Stock?
Muh!

Heu, Heu!..

Carsten beschließt, nach Hause zu reiten.

Klappt nicht...

Wir beschließen den Tag mit einem leckeren Bierchen. Morgen gehts heim.
Ich freue mich auf meine Lieben.








Dienstag, 13. September 2016

Brauereienwanderweg.

Frühstück war gut. Das Gasthaus zur Sonne stellt die Frühstückswurst selbst her. Lecker. Gekochte Eier gab es auch. Würde mich nicht wundern, wenn sie die auch selbst legen würden. Alles gut.
Carsten war vor dem Frühstück kurz mit Bella Gassi. Ich habe mir so lange den örtlichen Bach angeschaut und die Dorfkatze gestreichelt.
Unsere Situation reflektiert habe ich auch. Bot sich so an.
Danach ging es los. Der Brauereienwanderweg. Da denkt man ja, es gibt alle zwei Kilometer ein leckeres Bierchen und eine schöne Brotzeit. Leider haben anscheinend alle Bayern Montag und Dienstag Ruhetag. Zum Glück konnten wir an den meisten Brauereien Menschen aus dem Schlaf klingeln, die uns dann Bier verkauften.
Man glaubt manchmal kaum, dass die hier einen Promilleweg haben.

Trotzdem, schöne Gegend, lecker Bier und gutes Essen.
Fünfundzwanzig Kilometer haben wir bestimmt gemacht. Ich hatte eine große Flasche Wasser dabei, die wir zum Glück nicht abbrechen mussten. Aber es war knapp. Dreißig Grad, Sonne und Montag, Dienstag Ruhetag, da wird es schon mal trocken.
Ist aber alles gut gegangen.
Nur Bella hat Wasser getrunken. Obwohl sie Carstens Hund ist.





Hier hat wohl eben noch ein Techno Festival stattgefunden.


Brotzeit.

Abends gab es Schäufelchen. Das ist aus der Schulter geschnitten. Eine fränkische Spezialität. Sehr lecker. Bella hat die Knochen abgestaubt.

Ein bisschen platt sind wir jetzt schon. Bella rührt sich nicht mehr. Feierabend.














Montag, 12. September 2016

Fränkische Schweiz


Schöne Gegend hier.
Nach einem ausgiebigen Frühstück mit der notwendigen Menge Kaffee fuhren wir los. Carstens Bus bietet reichlich Komfort. Die Klimaanlage kann man rechts und links aufkurbeln. Allerdings gibt es zur Zeit nur eine Kurbel. Aber die kann man sich ja rüber reichen. 

Bella hat ihr Bett im Fond. Normalerweise fährt sie aber vorn im Fußraum mit.
Irgendwann meinte sie dann, der Lange kann jetzt auch mal hinten sitzen.

Eigentlich wollten wir noch weiter Richtung Süden. Die fränkische Schweiz sollte nur ein Zwischenstopp sein. Jetzt bleiben wir aber wohl hier. Es gibt einige schöne Brauereienwege.
Wir wohnen im Gasthaus zur Sonne. Passend zum Wetter. Gibt lecker Essen hier.
Der Ort heißt Waischenfeld. Ein hübsches Örtchen. Und ich habe hier sogar LTE. Nur der Strom ist jetzt vor einer Stunde ausgefallen. Lässt sich aber aushalten.

Morgen wollen wir wirklich mal ein paar Kilometer machen.



Sonntag, 11. September 2016

Es geht los.

Wir, also Carsten und ich haben letztes Jahr beschlossen, im September wandern zu gehen. Soweit die Vorplanung.
Jetzt wird es akut. Wir starten.
Bella und ich.
Sonntagnachmittag beginnt der erste Tag. 
Planungsausschuss 

Wir fahren erst einmal zu Doro und schachten ein Stück Weg aus...
Der erste Teil unseres Weges war eher ein steiniger.
Ich dachte zuerst, warum will er denn nur so ein kleines Stück?
Irgendwann musste ich dann auch die Spitzhacke in die Hand nehmen...

Abends ging es dann auf die größte Stoppelkirmes in diesem Teil der Galaxis.
Ziemlich viel Gegend hier bei Doro.
Dachte die kommen alle mit Traktor.


Dachte auch, die hätten richtige Gläser.

Im Anschluss haben wir Doros Nachbarn noch das Bier weggetrunken. Dazu habe ich mit Gaby über Fotografie gefachsimpelt, während Carsten ihre Zigaretten schnorrte.

Morgen geht es weiter Richtung Süden.